Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Vorfrühling bis zur Krokusblüte: Arbeiten am Bienenvolk

Gitterboden mit Bodenschieber 

Mit der Ausdehnung des Brutnestes und der schwächeren Isolation der Wintertraube ist der Futterverbrauch sprunghaft angestiegen. Spätestens jetzt sollte man sich fragen, ob ein geschlossener Boden nicht mehr Vorteile bringt und der Bodenschieber wieder reinkommt. Andererseits geht damit auch ein Stück Kontakt zur Umwelt und den dort herrschenden Temperaturen verloren. Hier muss man für den eigenen Standort und das verwendete Beutensystem selbst Erfahrungen sammeln. Auf jeden Fall sollte der Bienenstand nach Süden hin offen sein. Die Schneeschmelze gibt weitere gute Anhaltspunkte. Dort wo er zuerst schmilzt, ist das Kleinklima für Bienen am besten. 

Erster Blick ins Nest 

Sobald es wärmer wird, kann man schon einen vorsichtigen Blick in die Bienenbeute wagen. Eingegangene Völker schließt man spätestens jetzt und räumt sie am besten gleich ab! Sonst kommt es zum Ausräubern, was bei den vorhandenen Virus-Infektionen den noch im Aufbau befindlichen Bien unnötig stresst. 

Randwaben mit Schimmel werden möglichst entfernt. Sie erfordern sonst später von den Bienen viel Aufwand für Reinigung und Desinfektion. Doch die Eingriffe dürfen nicht zu ruppig und nur behutsam vorgenommen werden. Auch darf die Beute nur kurz geöffnet werden. Noch kann der hierdurch verursachte Schaden größer sein als der erzielte Nutzen. Das Brutnest bleibt immer unangetastet! Jede Störung des Kleinklimas erfordert massive Anstrengungen vom Bien, alles wieder ins Lot zu bringen. Also erst genau überlegen, was man vorhat, und dann gezielt rangehen.Meist hilft schon ein Blick aufs Flugloch und auf den Bodenschieber, um sich einen Überblick über den Zustand zu schaffen.

Zurück