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Aktuelles zur
 Bienengesundheit!

 

Der Varroabefall sollte jetzt gering sein; denn die Brutaufzucht geht nun stark zurück. Die Brut darf nicht oder nur wenig mit Varroamilben befallen sein.

 

Die Vorräte für den Winter sollten weitgehend einfüttert sein. Bei Bedarf können auch kleine Dosen gegeben werden. 

 

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Wachs schonend einschmelzen

 

Alles was man nicht aufheben will, wird eingeschmolzen. Was man wie einschmilzt, hängt vor allem davon ab, wofür man es später verwenden will: Einfaches Wachs kann man für Möbelwachs und Kerzen verarbeiten. Bei Mittelwänden müssen die Honigqualität und die Bienengesundheit bedacht werden. Noch höherwertiges Wachs wird man für Kosmetika und Lebensmittel verwenden. Um Wachs von guter Qualität zu erhalten, sollte man bei der Wahl der Schmelzmethode weniger auf den Energieaufwand und die Ausbeute achten, sondern mehr auf ein schonendes Verfahren. Wachs ist sehr empfindlich gegenüber Hitze und verändert sich chemisch mit zunehmender Temperatur. Von den über 300 Inhaltsstoffen gehen zunächst viele der 50 bienenspezifischen Aromastoffe verloren, bis am Ende das Wachs sogar denaturiert. Der Sonnenwachsschmelzer ist ohne Frage energetisch am günstigsten, doch entstehen darin ohne weitere Temperaturen von 120 °C und darüber. Im Dampfwachsschmelzer ist die maximale Temperatur auf 100 °C begrenzt. Nur unter Druck ist sie deutlich höher. Im Wasserbad kann man die Temperatur besser regulieren und das Wachs bereits beiniedrigeren Temperaturen schmelzen. Der Aufwand ist aber größer und die Ausbeute geringer. Durch Pressen kann man am Ende aber noch Wachs aus dem Trester gewinnen, was allerdings durch die Fremdbestandteile eine geringere Qualität besitzt. Grundsätzlich muss man bei allen Verfahren immer auf das verwendete Wasser und bei den Geräten auf die richtigen Materialien achten. 

 

Das Winter-Waben-Lager

Nur Ameisensäure wirkt jetzt noch genug!Nur Ameisensäure wirkt jetzt noch genug!

Doch am Bienenstand spielt Honig um diese Jahreszeit keine große Rolle mehr. Die Waben sind ausgeschleudert und müssen bis zum nächsten Frühjahr gelagert werden. Damit der Honig in den feuchten Waben nicht anfängt zu gären, sollte man sie vorher noch für zwei bis drei Tage starken Völkern zum Auslecken und auch zur Reparatur aufsetzen. Trotzdem kann sich über Winter auch auf den trockenen Waben im Wabenlager Schimmel bilden. Deshalb ist eine trockene, gut durchlüftete Aufbewahrung wichtig. Frostig darf es ebenfalls sein, denn die heute allgemein verbreitete aus Asien stammende Nosema-Art N. ceranae ist sehr kälteempfindlich. Auch Wachsmotten können sich unter 9 °C nicht entwickeln, und bei Frost sterben zudem ihre Eier ab. Ein Wabenlager im Freien oder im unbeheizten Bienenhaus ist daher am besten geeignet. Doch nicht alle Waben sind gleich gefährdet. Wachsmotten ernähren sich in den Waben vornehmlich von den

Brutresten, wie Larven- und Puppenhäuten, und von Pollen. Deshalb ist es immer wichtig, pollenfreie und nie bebrütete Waben von den anderen getrennt aufzubewahren. Das heute immer noch weit verbreite Schwefeln sollte die Ausnahme und auf den Notfall beschränkt bleiben. Ein frei aufgestellter Stapel aus Zargen ist gut als Wabenlager geeignet. Mit seiner variablen Größe kann er leicht dem Bedarf angepasst werden. 

 

 

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